Französisches Leasing

Französisches Leasing – Die progressive Variante der Yachtfinanzierung

Das Beste gleich vorab: Beim französischen Leasing wird der französische Mehrwertsteuersatz, der auf die Leasingraten anzusetzen ist, halbiert. Dabei gilt die geleaste Yacht von vornherein als voll EU-versteuert. Grundlage dieser Besteuerung ist, dass sich der Leasinggeber in dem Land befindet, in dem die Yacht dem Leasingnehmer zur Verfügung gestellt wird: Frankreich. Die rechtliche Grundlage des französischen Leasings ist anders als bei anderen Leasingarten keine Gesetzeslücke, sondern ein Gesetz. Deutsche Kunden erhalten Verträge nach deutschem Verbraucherrecht und ihre Yacht wird mit deutscher Flagge eingetragen.

Das französische Leasing kann wie folgt ausgestaltet werden: Es sind Anzahlungen von 30 bis 50 Prozent des Bruttokaufpreises und Laufzeiten von fünf bis zwölf Jahren möglich. Als Kunden kommen nur Verbraucher und keine Firmen in Betracht.

Folgende Yachten können geleast werden:

Da der Charme des französischen Leasings aus dem attraktiven Mehrwertsteuersatz besteht, kommen für dieses Leasing auch nur Yachten in Frage, für die noch keine EU-Mehrwertsteuer entrichtet wurde - also etwa Neuboote oder Charteryachten. Zudem muss die Yacht in Bezug auf Ausrüstung und Liegeplatz in der Lage sein, jenseits der europäischen Hoheitsgewässer zu fahren. So kann zum Beispiel ein Motorboot mit Kieler oder Hamburger Liegeplatz und Rettungsinsel an Bord Gegenstand des französischen Leasings werden. Für das gleiche Boot ohne Rettungsinsel mit Liegeplatz auf dem Rhein wäre hingegen ein Kredit passend.

Die Yacht muss dem Leasingnehmer persönlich in Frankreich zur Verfügung gestellt werden. Die Anwesenheit des Leasingnehmers wird von einem französischen Gerichtsbeamten zertifiziert. Erst wenn die Lieferung auf diese Weise stattgefunden hat, zahlt der Leasinggeber aus. Die Yacht kann dann zum gewünschten Liegeplatz gebracht werden. Der Leasinggeber bittet einmal pro Jahr um eine allgemeine Mitteilung, ob die EU-Gewässer verlassen worden sind. Eine Beweispflicht für einzelne Fahrten entfällt.

Hinter dem Begriff „Französisches Leasing“ verbirgt sich genaugenommen ein „Leasing mit Kaufoption“. Der Leasingnehmer kann die Yacht nämlich während der Laufzeit oder nach Vertragsablauf erwerben. Zudem ist der Leasingvertrag auf Wunsch des Leasingnehmers und mit Zustimmung des Leasinggebers auch auf Dritte übertragbar. Die Zustimmung des Leasinggebers ist dabei abhängig von der zuvor durchgeführten Bonitätsprüfung des neuen Leasingnehmers durch den Leasinggeber.

 

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